Konzert auf fremden Boden

Wenn die Lieblingsband nicht am Wohnort spielt, dann hat man noch die Chance in eine andere Stadt zu fahren, wo sie auftreten.

“30 seconds to Mars” hat sich dieses Jahr gedacht mal nicht in der Hauptstadt zu spielen. Zum Glück ist Hamburg nicht so weit, also Karten gekauft, Bahntickets besorgt und Hotel gebucht.

In Hamburg angekommen, wird der öffentliche Nahverkehr inspiziert und nach kleinen Ortserkundungen kann man im Hotel einchecken. Der erste Drang HUNGER. Der Appetit hat nach Chinesisch verlangt. Kurz auf Googlemaps geschaut und festgestellt, dass das nähste Restaurant knapp 1km entfernt ist. Noch eine Empfehlung auf Qype gelesen und auf den Weg gemacht.

Dort angekommen ist Ruhetag, an einem Dienstag “HALLO” , bei uns haben die Chinarestaurants gefühlte 24h offen und das 7 Tage die Woche. Naja zum Glück hilft die moderne Technik. Nächstes Restaurant 800m entfernt. Navi zeigt die Richtung, doch wo sich der Laden genau befindet, ist nicht beschrieben. Nach dem man dann weiß, welche Geschäfte es noch gibt, erwartet einen der nächste Schock: das Restaurant macht Mittagspause. Können sie ja machen, aber dann können sie mir auch gleich etwas servieren. Den ganzen Beitrag lesen

Stadturlaub – Brüssel #2

Donnerstag: 09.10.2008:
Mein erstes Foto habe ich aber noch in der Nacht gemacht.

Brüssel im Morgengrauen

Brüssel im Morgengrauen

Bei einem Stadtbesuch interessiert mich nicht die Touristengegend, denn in der landet man sowieso früher oder später. (Bei mir sollte das eher später werden.)
Was mich sehr beeindruckt hat sind die verschiedenen Architekturstile und immer wieder der Bruch der Idylle durch ein Hochhaus oder Bürogebäude.

Normal ist glaube ich folgendes Foto:

Brüssel Seitenstraße

Brüssel Seitenstraße

Die meisten Seitenstraßen sind verwinkelt und haben sehr markante Eckhäuser.
Auf der linken Seite ist, wie angesprochen, ein Hochhaus zu entdecken.
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Stadturlaub – Brüssel #1

Vor ein paar Wochen fragte mich ein guter Freund ob ich Lust und Zeit habe mit nach Brüssel zu kommen. Wir würden mit einer größeren Gruppe vor Ort unterwegs sein.
Nach dem er mir auch noch den Preis nannte für Hin- und Rückfahrt, Unterkunft und Verpflegung konnte ich nicht nein sagen, da ich zudem noch nicht in Brüssel war.

Der Anreisetag sollte der 09.10.2008 sein, da man den Tag aber auch nutzen kann um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, entschieden wir uns für den Nachtzug.

Leider musste ich allein losziehen, da sein Sohn krank geworden ist.

Mittwoch 08.10.2008:

Da ich ohne Begleitung losziehen musste, konnte ich mir den Startbahnhof selber wählen.
Dazu sei kurz gesagt, bei uns hält der Zug an mehreren Stationen und meine Begleiter und Kartenbesteller nehmen immer den Nahegelegensten und nicht den Verkehrsgünstigsten, was mich jedesmal aufregt, da ich dadurch viel zu oft umsteigen muss, wenn ich ohne Auto unterwegs bin.

Also am Lieblingsbahnhof gegen 21:30 Uhr in den Zug eingestiegen, der sogar fast pünktlich kam.
Das Liegeabteil habe ich mir mit einer Französin, einem Deutschen und zwei Belgiern geteilt. Einer der Belgier hat meines erachtens schon viel von der Welt erlebt, da sein verhalten nicht gerade Höflich war. Seinem Alter entsprechend scheint er das so langsam zu vergessen.
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Stadturlaub – Barcelona #5

Um von meinem nächsten Stadturlaub zu erzählen, sollte ich diesen Aufenthalt erstmal abschließen.

Freitag 12.09.2008:

Nach dem Discobesuch, haben wir erstmal lange geschlafen.
Bis Mittags ging es leider nicht, da wir uns da mit meiner Bekannten zum Mittagessen verabredet hatten.

Hätte sie uns die Adresse des Sushi-Ladens, in den sie mit uns gegangen war früher gegeben, wäre ich täglich dort zu Mittag gewesen.

Zur Mittagszeit gibt es dort ein all you can eat Essen, inklusive Getränke und nachtisch. Leider habe ich kein Bild gemacht, aber das Essen sah sehr gut aus und hat wohl gemundet.

Nachdem Essen musste sie wieder zur Arbeit und wir haben uns es auf dem Hotelzimmer gemütlich gemacht. Der Freitag wurde noch von Fastfood (Goldenes M) begleitet und beendet.

Samstag 13.09.2008:

Abreisetag: schweren Herzens haben wir unsere Koffer gepackt und haben nach dem Frühstück ausgescheckt.

Zum Mittag haben wir uns noch mal mit meiner Bekannten getroffen und haben typisch Spanische Tapas gegessen. Wie ich fand ein guter Abschluss.

Dann ging es auch schon Richtung Heitmat.

Stadturlaub – Barcelona #4

Mittwoch 10.09.08:

Wie schon erwähnt, haben wir uns für das Aquarium entschieden.
Wer schon einmal in einem war weiß, dass es dort um Meeresbewohner geht.

Von der Fischauswahl und dem riesigen Becken, durch welches man mit einem Transportband fahren kann, mal abgesehen, fehlten mir die Schildkröten. Aber wahrscheinlich ist das auch besser so, denn je weniger Tiere ihrem Lebensraum beraubt werden umso besser. Als Anschauungsmaterial reicht das völlig.

Ein paar Bilder:

Aquarium-01

Aquarium-01


Aquarium-02

Aquarium-02


Aquarium-03

Aquarium-03


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Stadturlaub – Barcelona #2

Nachdem ich das Bad zu erst begutachtet hatte, hatte sich meine Reisebegleiterin dem Zimmer angenommen. Neben einem LCD-TV und einer Bedientafel für das gesamte Licht, war da auch noch die Schlafmöglichkeit. Das Bett hatte eine einzige große Matraze. Das Problem an so großen Matratzen ist, dass man immer mitbekommt, wenn sich der Andere im Bett dreht.

Demnach war die Nacht sehr kurz, weil wir beide nicht so richtig schlafen konnten. Am Morgen haben wir in der Rezeption bescheid gegeben, dass wir gern ein Zimmer mit getrennten Matratzen oder Betten haben möchten. Dies ging ohne Problem, wir mussten nur unsere Koffer gepackt auf dem Zimmer lassen und am Abend würden wir in einem neuen Zimmer unterkommen. Da wir sowieso vorhatten den gesamten Tag uns in der Stadt aufzuhalten.

Montag: 08.09.2008

Nach dem Aufstehen und einer Dusche, gings zur Rezeption um das Zimmer zu wechseln und dann zum Frühstück.

Neben vier Arten ein EI zuzubereiten, gab es auch noch eine kleine Auswahl Belag, wie Marmelade, Cerano-Schinken und Manchego Käse. Genug um die nächsten Tage ein abwechselungsreiches Frühstück zu genießen.

Dann ging es Richtung Stadt, mit einem kleinen Umweg über den Strand. Denn der war nur 5 Gehminuten entfernt. Für einen Stadtstrand sehr sauber und gut gepflegt.

Doch am Strand liegen konnten wir noch später, wenn uns die Stadt geschafft hat.

Nach einer kurzen Fahrt in der Metro befanden wir uns am Zentralen Verkehrsknoten von Barcelona wieder. Dort gibt es eine Kaufhauskette mit dem Namen El Corte d’Inglés. Dieses dort ist Riesig. Auf acht Stockwerken, wird einem jede Menge geboten. Da die Etagen nicht sehr hoch sind, kam uns am Anfang das Kaufhaus sehr klein vor. Doch wenn dann noch eine Etage kommt und dann noch eine, ist es doch gewaltig und man hat dann auch irgendwann keine Lust mehr nach den Waren auf jeder Ebene zu schauen.

Als wir raus waren, entschieden wir uns in den Park Güell zugehen.

Park Güell - Bankreihe

Park Güell - Bankreihe


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Stadturlaub – Barcelona #1

Wenn man das Urlaub bezeichnen kann, wenn man von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten geht.
Und mit einer Frau unterwegs, kann die Sehenswürdigkeit auch ein Kaufhaus oder das nächste Schuhgeschäft sein.

Nichtsdestotrotz habe ich eine Menge gesehen und erlebt. Als Großstädter kann ich nur sagen, es ist eine Stadt in der ich mir vorstellen kann zu leben. Das kann ich nicht von vielen Städten behaupten.

Um die vielen Erlebnisse besser zu verarbeiten und um nicht ein Buch in einen Artikel zu pressen, teile ich die Geschehnisse auf.

Sonntag 07.09.2008:

Gegen 19:20 sind wir in Barcelona gelandet, da fing der erste Stress an. Um an sein Gepäck zu gelangen, muss man erstmal durch das halbe Terminal laufen, der Weg zum Gepäckband hat fast 10 Minuten gedauert. Nach weiteren 10 Minuten kamen, dann endlich auch die Koffer. Danach ging es auf die Suche nach dem Bus der uns in die Stadt bringt. Dieser ist sehr gut ausgeschildert und möchte zur Nutzung für Hin- und Rückfahrt 7€ haben.

Ticket bezahlt und ab ins Stadtzentrum. Die Fahrt war nach knapp 20 Minuten beendet am Plaça de Catalunya, von dort aus sollte unser Anschlussbus zum Hotel fahren. Da der Platz sehr groß ist und einer der Verkehrsknoten von Barcelona, gibt es dort sehr viele Abfahrtsstellen.
Nach studieren der Busfahrpläne und den Umgebungskarten, sind wir eine halbe Stunde um den Platz geirrt. Dann haben wir uns doch getraut zu fragen. Die Stelle an der unser Bus abfuhr, hätten wir so im Leben nie gefunden, zum Glück gibt es Einheimische.

Dann kam der Bus, also rein nach dem Ticket gefragt, nen 50ziger aus dem Portemonnaie gezogen. Der Busfahrer schaute uns an und meinte nur Kleingeld. Das hatten wir beide nicht. Mist, an der nächsten Station dann ausgestiegen und überlegt, was wir machen. An der Haltestelle war auch ein Metroeingang. Dort gibt es Fahrkartenautomaten. Super Sache, doch wenn man einen einzelnen Fahrschein kauft, dann akzeptiert dieses Wunderwerk der Technik nur Kleingeld, Fünfer und Zehner. Die hatten wir auch nicht parat. Also was machen? Eigentlich wollten wir uns noch nichts zu Essen holen, doch leider trieben uns die Verweigerungen unserer Zahlungsmittel in eine Fastfoodkette (nicht die mit M sonder die Andere).

Endlich hatten wir Kleingeld. Also auf den nächsten Bus gewartet und ab ins Hotel.

Das Zimmer unseres VIER-Sterne-Hotels (jaja vornehm geht die Welt zu Grunde), war nicht schlecht. Am besten hat mir das Bad gefallen. Es war Behindertengerecht und hatte eine riesige Dusche.
Doch leider sollte meine Freude über das Bad nicht lange währen.

Fortsetzung folgt …