Luxusprobleme

Letztens hab ich einen tweet gelesen, der in etwa folgenden Inhalt hatte: “Wirtschaftskrise, Hungersnot sind ja schlimm, aber was ist mit uns? Wir haben einen verregneten Sommer.”

Den USA droht die Staatspleite, in Syrien flüchten die Menschen und in Somalia bedroht die Dürre die Bevölkerung. Doch was ist mit uns?

Wir kämpfen auch täglich mit unseren Problemen, sei es der zu kurze Urlaub, die kürzer werdenden Tage oder eben unser Wetter. Da das Wetter unser Liebingsthema ist, haben wir ein gemeinsames Problem, unseren Sommer.

Hatten wir letztes Jahr noch wenigstens mehrere Sonnentage hintereinander, so können wir uns dieses Jahr freuen, dass es nicht drei Tage hintereinander regnet. Unser Sommer hat sich dieses Jahr eine Auszeit gegönnt. 2011 hat sich zu spät angemeldet um etwas von der Sonne abzubekommen. War der Winter schon viel zu kalt, ist der Frühling einen Packt mit dem Herbst eingegangen und haben den Sommer ausgegrenzt.

Bei diesem anhaltenden April, macht es wenig Spaß sich draussen zu Bewegen. Wenn es dann doch mal warm ist, stürmen alle in die Parks und an die Seen. Überfüllt ist es also auch noch, das macht keinen Spass. ICH MÖCHTE EINEN ORDENTLICHEN SOMMER.

Nüchtern betrachet

Der Urlaubsabend beginnt wie gewöhnlich, naja was man halt schon die letzten 10 Tage gemacht hat. Grundlage schaffen und dann hinein ins Nachtleben. Da wird zuerst das Wohnzimmer angepeilt, die Bar in der man seinen ersten Drink für den Abend holt, naja und vielleicht noch ein paar mehr. Liebingsgetränk: Jäger Bomb (Jägermeister mit Engerydrink, nur als shoot) Nach einer Runde Dart und 5-6 Jägerbombs und einem Drink aufs Haus, da es der letzte Abend ist, zieht man weiter. Unterwegs zur nächsten Bar wird man von Saisonarbeiter angeprochen, die wissen wollen wohin es gehen soll. Vorschlag ihrerseits die nächst gelegene Bar. Dort wollen wir aber nicht hin, denn der Rhytmus für die nächsten Stunden ist geplant.

Angekommen in der nächsten Bar begrüßt man uns schon mit Handschlag, Besonderheit: am Abend davor haben wir den Havana und den Jägermeister alle gemacht. Übrigens meiner Leber gehts blendend. Also haben wir ne eigene Flasche Havana mitgebracht, damit der Cuba-Libre fließen kann. Dem Barkeeper haben wir noch ne Gurke mitgebracht, um ihm den Moscow-Mew zu mixen. Nach 3 Cuba-Libre für mich und 1,5h später ist die Flasche Havana alle, die Bar ist übervoll, weswegen wir, wie in den letzten Tagen, weiter ziehen mit ausgelassener Stimmung. Die Fachanimierer für die Bars sind verschwunden da nur noch eine Handvoll Bars geöffnet bleiben dürfen.

Angekommen auf der Hauptstraße höre ich jemanden weinen. Ich schau mich um. Auf dem Boden liegt jemand, doch von dort kommt nicht das Weinen. Es kommt von der Person daneben. Wir laufen hin.
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Die Werbung hat Recht …

Seit kurzem versucht ein großer Versicherer seine Kunden zu überzeugen, dass sie sie Versichern und nicht Verunsichern. Dieses Konzept bekomme ich zum Glück schon seit ein paar Jahren wie ich bereits erwähnte.

Aber noch mal vom Anfang.

Seit ein paar Jahren sind die Online-Versicherer groß im Geschäft, geringe Kundenbindung und der Kunde darf sich über alles was er abschließt selber Informieren. Ist er der Meinung ein gutes Produkt gefunden zu haben, kann er es dirket abschließen. Tolle Sache, wenn man dafür Zeit hat. Ein anderer Weg um an eine Versicherung zu kommen, sind die Eltern. Die haben seit Jahren den gleichen Vertreter und der Verkauft gern die Sachen die ihm zur Verfügung stehen. Da unser Vertreter zu den Schwarzen Schafen gehörte, habe ich diese Quelle nicht benutzt. Daher bin ich sehr lange ohne Versicherungen ausgekommen, ausser der Gesetzlichen Krankenversicherung.
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Versicherung

Nachdem ich einen Kostenvoranschlag von meinem Zahnarzt bekommen hatte, habe ich mir über die von meiner Krankenkasse angebotene Zahnzusatzversicherung gedanken gemacht.

Zu Versicherungen ist zu erwähnen, dass die einen sich lieber die Versicherung selber suchen und dann vielleicht Online abschließen, der nächste sich durch die Versicherungsanstalt der Bank versichern lassen oder dem Berater der Eltern vertrauen. Ich für meinen Teil hab auf Freunde gehört, doch mehr dazu ein andermal. Ich nehme nur so viel vorweg, dass ich bis heute zufrieden bin.

Als mein Berater, dass letzte mal da war fragte ich welche Zahnzusatzversichung er mir bieten kann. Nach einer Einführung welche Leistungen er mir zu bieten hat, habe ich die Unterlagen der oben erwähnten Versichung von meiner Krankenkasse herausgesucht. Beim Vergleich musste ich feststellen, dass die Leistungen die ich benötige damit gar nicht abgedeckt worden wären. Also habe ich mir die Versicherung von meinem Berater näher erklären lassen und zu gestimmt. Zwar zahle ich jetzt das Dreifache von dem meiner Krankenkasse, bekomme dafür aber wesentlich mehr Leistungen.

Daher lohnt sich immer ein Vergleich von Versicherungen.

Abgeschlossene Wette

Wenn man Jung ist probiert man eine menge Sachen aus. Die wohl am häufigsten probietre Sache ist das Rauchen. Ich verabscheue für mich selber das Rauchen. Mich stört es nicht wenn andere rauchen, aber nur allein an den Geruch der Klamotten zu denken, macht es mir nicht schmackhaft.

Als ich ungefähr 16 war, begann ein guter Freund mit dem Rauchen. Da schlossen wir eine sehr unfaire Wette ab, die da lautete:
“Einer von beiden zahlt eine Summe X wenn der eine sich eine Schachtel Zigaretten holt oder ich an einer Zigarette probiere.”

Jetzt nach sehr langer Zeit, definitv mehr als 10 Jahre, habe ich es geschafft das Geld zu bekommen. Denn mein Kumpel ist schwach geworden und hat sich seine erste Schachtel besorgt. Das er auch noch so ehrlich war, mir das mitzuteilen, beweist doch mal wieder Freundschaft und Ehrlichkeit (dazu kommt demnächst noch ein Blogeintrag).

Ich werde nach dem ich die Wette gewonnen habe trotzdem nicht an einer Zigarette ziehen und es zahlt sich aus auf etwas zu warten.

Nix zu tun

Was macht man, wenn man nichts zu tun hat?

Seit meiner Diplomarbeit habe ich keine Verpflichtungen, zumindest was den Arbeitsmarkt angeht.
Ich dachte Ingenieure werden in Deutschland gesucht, aber anscheinend Fehlanzeige.
Vor einigen Wochen habe ich an verschiedene Firmen meine Bewerbung losgeschickt. Die Bilanz ergibt, dass ich bei meiner Lieblingsfirma abgelehnt wurde und die nächsten nicht vor ende September mit der Bewerberauswahl anfangen. Lediglich ein Vorstellungsgespräch habe ich bereits geführt und das bei einem Diensteleister, der mich erst dann einstellt, wenn mich eine Firma für ein Projekt annimmt.

Da man ja irgendwie überleben muss, habe ich mich vor ein paar Wochen arbeitssuchend gemeldet und darf Arbeitslosengeld II beantragen. Letzteres gefällt mir gar nicht. Nicht das ich etwas zu verbergen hätte, aber sich so nakig zu machen, will mir irgendwie nicht in den Kram.

Die Langeweile sollte ich mir auch besser vertreiben als mit Partys, Wakeboarden oder Kino.
Aber was soll man machen, wenn die Firmen alle keine Absolventen einstellen.

Ich bin bald so weit mich nicht in meiner Studienrichtung zu bewerben sondern irgendwas zu machen, Hauptsache es gibt dafür Geld.

Da bekomm ich Plaque

Wie bei heise gerade zu lesen war, gibt es jetzt eine gegen Maßnahme zur geplanten Online-Petition.

Als ich den Artikel gelesen habe, haben sich meine Zehnägel aufgerollt.

Wie können die Leute nur so intollerant, ignorant und kurzsichtig sein?

Was nützt es Gardinen vors Haus zu hängen, wenn jeder trotzdem dahinter schauen kann, wenn er möchte?

Wie kann man denn solchen Leuten noch begreiflich machen, dass die Maßnahme die sie ergreifen wollen, nicht wirksam ist. Der Reichstag war schließlich auch nicht weg, nur weil Christo ihn verhangen hat.

Wie viele Seiten schon erklärt haben, könnte man viel schneller gegen die Seiten vorgehen, wenn die Länder übergreifend miteinander arbeiten würden und nicht versuchen alles zu verschleiern?

Nochmal:
Liebe Befürworter der Internetzensur,

bitte macht endlich eure Augen auf. Das Internet ist kein Rechtsfreierraum, wenn ihr, egal in welchem Land, Pädokriminelleaktivitäten entdeckt, dann legt bitte nicht die Hände vor euer Gesicht, sondern informiert die zuständigen Behörden vor Ort.

Es ist keinem Kind geholfen, wenn ihr eine Mauer baut. Wozu Mauern und Schranken hinführen dürften wir aus der Geschichte wissen.

Warum meint ihr, dass die Onlinepetion nicht gesamt Deutschland vertritt? Wahrschienlich deshalb, weil keine Aufklärung vorhanden ist. Viele Deutsche wissen gar nicht, was dieses Gesetz bewirkt. Ich bin der Meinung, dass alle Bürger gegen Pädokriminalität sind, so wie ich auch. Aber wenn ich bei Leuten nachfrage die sich mit dem Internet und Computern nicht so auskennen, sind sie dafür. Erkläre ich ihnen dann, dass das ganze in der Form nicht die Opfer erreicht sonder nur die Täter schützt, werden sie hellhörig.

Also klärt lieber die Bürger auf, als sie zu bevormunden, denn wir leben in einer Demokratie und nicht in einer Diktatur.

Update: guter Artikel bei heute (zdf)

Zwinger für Deutschland

Ich habe mal gehört, dass die Deutschen sehr gerne Lachen und Lustig sind (sollen sogar unter den Tp 10 sein).

Dazu scheinen die Politiker nur innerhalb der Faschingszeit zu gehören, wenn überhaupt.

Zuerst die Internetzenur [bitte Petition mitzeichnen, falls noch nicht geschehen], angestoßen durch die Familienministerin und jetzt noch das Verbot von Paintball.

Wo soll DAS alles noch hinführen. Ja es ist Wahljahr und die Politiker machen nur Vorschläge die ihren Ruf verschlechtern.
Sollten sie nicht eher in Zeiten der “Wirtschaftskrise” sich auf wichtiger Themen stürzen, wie z.B. die Neuverschuldung, dank Umweltprämie und Ko. Die EU-Kommision hat dies schon Verurteilt.
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Nette Menschen

Da stehe ich grad an der Kasse und will nur nen Pocket Coffee kaufen. Da nimmt der Mann vor mir die Süßigkeit und packt sie vor seine Waren.

Fand ich sehr nett.

Der kann Warten

Gestern habe ich mich durch gerungen nach meinen Praktikumsaussichten nachzufragen.
Da ich von meiner Ansprechpartnerin keine Nummer habe, habe ich bei der Dame angefragt die mir die Terminbestätigung geschickt hat.

Als ich nach der Personalchefin fragte, bekam ich die Antwort, die ist im Jahresurlaub und kommt erst Mitte des Monats wieder.

Super, da hätt’ ich ja lange warten können, dass was in meinem Postfach landet.

Jetzt darf ich bis Mitte August warten, bis ich sicher bin meine Zukunft dort zu verbringen oder nicht.

Aber ich bin ja Jung ich kann warten. (übrigens nen beschissener Satz)

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