Überschätzt
Bevor ich es endlich schaffe meinen Reisebericht von London zu veröffentlichen hier mal ne Geschichte am Rande.
Letztes Jahr hat in Berlin ein schwedisches Möbelhaus, dessen Namen ich hier nicht weiter erwähnen möchte, seinen zweitgrößten Verkaufsstand eröffnet.
Dieser ist nicht unweit meines Wohnsitzes, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Mein Onkel wohnt sogar so dicht, dass er der Meinung war, er würde die Strecke in 30 Minuten zu Fuß schaffen. Ich kenne die Strecke von ihm aus ganz gut und habe dagegen gehalten. Der Wetteinsatz war ein Abendessen in dem Restaurant des Möbelhauses.
Gesagt getan, musste nur noch ein Termin gefunden werden, dieser war dann heute.
Die Regeln: Den ganzen Beitrag lesen
An alles Gedacht?
Die Welt zu bereisen, kann man spontan oder mit Vorlauf planen. Bei der Reise mit Vorlauf steht als erstes das Ziel fest, dann kommt der Zeitraum und die Buchung.
Ist die Reise oder Kurztrip perfekt, gilt es weitere Dinge vorzubereiten. Wie kommt man vom Flughafen oder Bahnsteig zum Hotel, was kosten die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit näher rückendem Datum beobachtet man noch das Wetter, um die Kleiderauswahl optimal zu gestalten.
Der Tag der Abreise steht bevor, d.h., Koffer packen ist angesagt. Ausser den Kleidern, werden noch Hygieneartikel benötigt. Der Reiseführer, der schon Wochenlang studiert wurde, kommt als letztes ins Gepäck. Den ganzen Beitrag lesen
Flexibel Puenktlich
Der Zug hat voraussichtlich fünf Minuten Verspätung. Diese Ansage hören wir zu genüge, sie ist fast obligatorisch.
Neulich bin ich mal wieder quer durchs Land gefahren. Am liebsten nehme ich die Bahn, besonders, wenn das Ziel keinen Flughafen in der Nähe hat. Einsteigen und losfahren ist die Devise, keine Passkontrollen und keine Gepäckaufgabe.
Auf der Hinfahrt verlief alles Reibungslos, die Umsteigezeiten waren angenehm mit 10-30 Minuten. Die Zeit reicht, wenn alle Züge ihren Fahrplan einhalten und keine technischen Ausfälle oder sonstige Störfaktoren den Bahnbetrieb behindern.
Wenn jedoch der erste Zug schon Verspätung hat, kann die Umsteigezeit knapp werden. So geschehen auf der Rückfahrt.
Konzert auf fremden Boden
Wenn die Lieblingsband nicht am Wohnort spielt, dann hat man noch die Chance in eine andere Stadt zu fahren, wo sie auftreten.
“30 seconds to Mars” hat sich dieses Jahr gedacht mal nicht in der Hauptstadt zu spielen. Zum Glück ist Hamburg nicht so weit, also Karten gekauft, Bahntickets besorgt und Hotel gebucht.
In Hamburg angekommen, wird der öffentliche Nahverkehr inspiziert und nach kleinen Ortserkundungen kann man im Hotel einchecken. Der erste Drang HUNGER. Der Appetit hat nach Chinesisch verlangt. Kurz auf Googlemaps geschaut und festgestellt, dass das nähste Restaurant knapp 1km entfernt ist. Noch eine Empfehlung auf Qype gelesen und auf den Weg gemacht.
Dort angekommen ist Ruhetag, an einem Dienstag “HALLO” , bei uns haben die Chinarestaurants gefühlte 24h offen und das 7 Tage die Woche. Naja zum Glück hilft die moderne Technik. Nächstes Restaurant 800m entfernt. Navi zeigt die Richtung, doch wo sich der Laden genau befindet, ist nicht beschrieben. Nach dem man dann weiß, welche Geschäfte es noch gibt, erwartet einen der nächste Schock: das Restaurant macht Mittagspause. Können sie ja machen, aber dann können sie mir auch gleich etwas servieren. Den ganzen Beitrag lesen
Luxusprobleme
Letztens hab ich einen tweet gelesen, der in etwa folgenden Inhalt hatte: “Wirtschaftskrise, Hungersnot sind ja schlimm, aber was ist mit uns? Wir haben einen verregneten Sommer.”
Den USA droht die Staatspleite, in Syrien flüchten die Menschen und in Somalia bedroht die Dürre die Bevölkerung. Doch was ist mit uns?
Wir kämpfen auch täglich mit unseren Problemen, sei es der zu kurze Urlaub, die kürzer werdenden Tage oder eben unser Wetter. Da das Wetter unser Liebingsthema ist, haben wir ein gemeinsames Problem, unseren Sommer.
Hatten wir letztes Jahr noch wenigstens mehrere Sonnentage hintereinander, so können wir uns dieses Jahr freuen, dass es nicht drei Tage hintereinander regnet. Unser Sommer hat sich dieses Jahr eine Auszeit gegönnt. 2011 hat sich zu spät angemeldet um etwas von der Sonne abzubekommen. War der Winter schon viel zu kalt, ist der Frühling einen Packt mit dem Herbst eingegangen und haben den Sommer ausgegrenzt.
Bei diesem anhaltenden April, macht es wenig Spaß sich draussen zu Bewegen. Wenn es dann doch mal warm ist, stürmen alle in die Parks und an die Seen. Überfüllt ist es also auch noch, das macht keinen Spass. ICH MÖCHTE EINEN ORDENTLICHEN SOMMER.
Nüchtern betrachet
Der Urlaubsabend beginnt wie gewöhnlich, naja was man halt schon die letzten 10 Tage gemacht hat. Grundlage schaffen und dann hinein ins Nachtleben. Da wird zuerst das Wohnzimmer angepeilt, die Bar in der man seinen ersten Drink für den Abend holt, naja und vielleicht noch ein paar mehr. Liebingsgetränk: Jäger Bomb (Jägermeister mit Engerydrink, nur als shoot) Nach einer Runde Dart und 5-6 Jägerbombs und einem Drink aufs Haus, da es der letzte Abend ist, zieht man weiter. Unterwegs zur nächsten Bar wird man von Saisonarbeiter angeprochen, die wissen wollen wohin es gehen soll. Vorschlag ihrerseits die nächst gelegene Bar. Dort wollen wir aber nicht hin, denn der Rhytmus für die nächsten Stunden ist geplant.
Angekommen in der nächsten Bar begrüßt man uns schon mit Handschlag, Besonderheit: am Abend davor haben wir den Havana und den Jägermeister alle gemacht. Übrigens meiner Leber gehts blendend. Also haben wir ne eigene Flasche Havana mitgebracht, damit der Cuba-Libre fließen kann. Dem Barkeeper haben wir noch ne Gurke mitgebracht, um ihm den Moscow-Mew zu mixen. Nach 3 Cuba-Libre für mich und 1,5h später ist die Flasche Havana alle, die Bar ist übervoll, weswegen wir, wie in den letzten Tagen, weiter ziehen mit ausgelassener Stimmung. Die Fachanimierer für die Bars sind verschwunden da nur noch eine Handvoll Bars geöffnet bleiben dürfen.
Angekommen auf der Hauptstraße höre ich jemanden weinen. Ich schau mich um. Auf dem Boden liegt jemand, doch von dort kommt nicht das Weinen. Es kommt von der Person daneben. Wir laufen hin.
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Die Werbung hat Recht …
Seit kurzem versucht ein großer Versicherer seine Kunden zu überzeugen, dass sie sie Versichern und nicht Verunsichern. Dieses Konzept bekomme ich zum Glück schon seit ein paar Jahren wie ich bereits erwähnte.
Aber noch mal vom Anfang.
Seit ein paar Jahren sind die Online-Versicherer groß im Geschäft, geringe Kundenbindung und der Kunde darf sich über alles was er abschließt selber Informieren. Ist er der Meinung ein gutes Produkt gefunden zu haben, kann er es dirket abschließen. Tolle Sache, wenn man dafür Zeit hat. Ein anderer Weg um an eine Versicherung zu kommen, sind die Eltern. Die haben seit Jahren den gleichen Vertreter und der Verkauft gern die Sachen die ihm zur Verfügung stehen. Da unser Vertreter zu den Schwarzen Schafen gehörte, habe ich diese Quelle nicht benutzt. Daher bin ich sehr lange ohne Versicherungen ausgekommen, ausser der Gesetzlichen Krankenversicherung.
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Versicherung
Nachdem ich einen Kostenvoranschlag von meinem Zahnarzt bekommen hatte, habe ich mir über die von meiner Krankenkasse angebotene Zahnzusatzversicherung gedanken gemacht.
Zu Versicherungen ist zu erwähnen, dass die einen sich lieber die Versicherung selber suchen und dann vielleicht Online abschließen, der nächste sich durch die Versicherungsanstalt der Bank versichern lassen oder dem Berater der Eltern vertrauen. Ich für meinen Teil hab auf Freunde gehört, doch mehr dazu ein andermal. Ich nehme nur so viel vorweg, dass ich bis heute zufrieden bin.
Als mein Berater, dass letzte mal da war fragte ich welche Zahnzusatzversichung er mir bieten kann. Nach einer Einführung welche Leistungen er mir zu bieten hat, habe ich die Unterlagen der oben erwähnten Versichung von meiner Krankenkasse herausgesucht. Beim Vergleich musste ich feststellen, dass die Leistungen die ich benötige damit gar nicht abgedeckt worden wären. Also habe ich mir die Versicherung von meinem Berater näher erklären lassen und zu gestimmt. Zwar zahle ich jetzt das Dreifache von dem meiner Krankenkasse, bekomme dafür aber wesentlich mehr Leistungen.
Daher lohnt sich immer ein Vergleich von Versicherungen.
Arztwechsel
Immer wenn jemand mir Geschichten von seinem Arzt erzählt hat, hab ich ihm geraten diesen zu wechseln. Doch das ist gar nicht so einfach. Denn seinem Arzt muss man vertrauen. Da fällt es schon schwer sich jemand anderem mit seinen Krankheiten anzuvertrauen. Wesentlich unangenehmer ist dann der Wechsel des Zahnarztes, weil diesen sollte man regelmäßig aufsuchen, damit er auch ja nix zum Bohren findet.
Ich habe mein Vertrauen in meinen alten Zahnarzt verloren, da er mir nichts neues Angeboten hat und ich mit jedem Mal ein schlechteres Gefühl hatte. Durch verschieden Umstände bin ich auch lange nicht zur Vorsorgeuntersuchung gegangen, anläßlich des Termindrucks und der Gewissheit dieses Jahr keinen Termin mehr zu bekommen, habe ich mich umgehört nach den Zahnärzten anderer. Denn was für die anderen gut ist, kann für mich nicht schlecht sein.
Beim ersten Anruf war ich schon überrascht, denn ich hätte eine Woche später schon einen Termin bekommen, was bei meinem Arzt schier unmöglich gewesen wäre. Da ich selber ausgebucht war, haben wir uns auf einen späteren Zeitpunkt geeinigt.
Dann bei der ersten Untersuchung wurden alle Zähne durchgesehen und geröngt. Bei der Auswertung wurde mir dann klar, dass ich den richtigen Weg geganen bin, den mein Karriesbefall war enorm. Nach ein paar weiteren Sitzungen sind meine Zähne weitestgehend wieder Geschützt.
Ich kann jedem nur raten, wenn er unzufrieden ist den Arzt zu wechseln, selbst wenn der erste Wechsel nicht erfolgreich ist, dann sollte es der zweite sein.
Abgeschlossene Wette
Wenn man Jung ist probiert man eine menge Sachen aus. Die wohl am häufigsten probietre Sache ist das Rauchen. Ich verabscheue für mich selber das Rauchen. Mich stört es nicht wenn andere rauchen, aber nur allein an den Geruch der Klamotten zu denken, macht es mir nicht schmackhaft.
Als ich ungefähr 16 war, begann ein guter Freund mit dem Rauchen. Da schlossen wir eine sehr unfaire Wette ab, die da lautete:
“Einer von beiden zahlt eine Summe X wenn der eine sich eine Schachtel Zigaretten holt oder ich an einer Zigarette probiere.”
Jetzt nach sehr langer Zeit, definitv mehr als 10 Jahre, habe ich es geschafft das Geld zu bekommen. Denn mein Kumpel ist schwach geworden und hat sich seine erste Schachtel besorgt. Das er auch noch so ehrlich war, mir das mitzuteilen, beweist doch mal wieder Freundschaft und Ehrlichkeit (dazu kommt demnächst noch ein Blogeintrag).
Ich werde nach dem ich die Wette gewonnen habe trotzdem nicht an einer Zigarette ziehen und es zahlt sich aus auf etwas zu warten.
