Konzert auf fremden Boden
Wenn die Lieblingsband nicht am Wohnort spielt, dann hat man noch die Chance in eine andere Stadt zu fahren, wo sie auftreten.
“30 seconds to Mars” hat sich dieses Jahr gedacht mal nicht in der Hauptstadt zu spielen. Zum Glück ist Hamburg nicht so weit, also Karten gekauft, Bahntickets besorgt und Hotel gebucht.
In Hamburg angekommen, wird der öffentliche Nahverkehr inspiziert und nach kleinen Ortserkundungen kann man im Hotel einchecken. Der erste Drang HUNGER. Der Appetit hat nach Chinesisch verlangt. Kurz auf Googlemaps geschaut und festgestellt, dass das nähste Restaurant knapp 1km entfernt ist. Noch eine Empfehlung auf Qype gelesen und auf den Weg gemacht.
Dort angekommen ist Ruhetag, an einem Dienstag “HALLO” , bei uns haben die Chinarestaurants gefühlte 24h offen und das 7 Tage die Woche. Naja zum Glück hilft die moderne Technik. Nächstes Restaurant 800m entfernt. Navi zeigt die Richtung, doch wo sich der Laden genau befindet, ist nicht beschrieben. Nach dem man dann weiß, welche Geschäfte es noch gibt, erwartet einen der nächste Schock: das Restaurant macht Mittagspause. Können sie ja machen, aber dann können sie mir auch gleich etwas servieren. Den ganzen Beitrag lesen
Luxusprobleme
Letztens hab ich einen tweet gelesen, der in etwa folgenden Inhalt hatte: “Wirtschaftskrise, Hungersnot sind ja schlimm, aber was ist mit uns? Wir haben einen verregneten Sommer.”
Den USA droht die Staatspleite, in Syrien flüchten die Menschen und in Somalia bedroht die Dürre die Bevölkerung. Doch was ist mit uns?
Wir kämpfen auch täglich mit unseren Problemen, sei es der zu kurze Urlaub, die kürzer werdenden Tage oder eben unser Wetter. Da das Wetter unser Liebingsthema ist, haben wir ein gemeinsames Problem, unseren Sommer.
Hatten wir letztes Jahr noch wenigstens mehrere Sonnentage hintereinander, so können wir uns dieses Jahr freuen, dass es nicht drei Tage hintereinander regnet. Unser Sommer hat sich dieses Jahr eine Auszeit gegönnt. 2011 hat sich zu spät angemeldet um etwas von der Sonne abzubekommen. War der Winter schon viel zu kalt, ist der Frühling einen Packt mit dem Herbst eingegangen und haben den Sommer ausgegrenzt.
Bei diesem anhaltenden April, macht es wenig Spaß sich draussen zu Bewegen. Wenn es dann doch mal warm ist, stürmen alle in die Parks und an die Seen. Überfüllt ist es also auch noch, das macht keinen Spass. ICH MÖCHTE EINEN ORDENTLICHEN SOMMER.
Entrümpeln
Seit der Mobilfunk in unser Leben eingezogen ist, wechseln wir spätestens alle zwei Jahre unser Empfangsgerät. Wir richten es ein und erfreuen uns an neuen Funktionen. Das alte wird links liegen gelassen.
Zu anfangszeiten von eBay, hat man noch versucht das Gerät zu verkaufen. Doch der Markt ist gesätigt. Zu mindest hatte ich die letzten Jahre das Gefühl.
Letztens bin ich an einem Elektrofachmarkt vorbei gegangen. Dort stand ein Aufsteller der dafür warb, dass man jetzt neben nicht mehr gebrauchten Spielen und Videos auch sein altes Handy los wird. Da ich noch ein paar in der Schublade hatte, kramte ich diese hervor und überprüfte die Funktion und habe alle persönlichen Daten gelöscht.
Dann im Markt, wurde meine verkaufslust stark gebremst. Denn nach der Überprüfung des Akkus, kam die Aussage, dass das Gerät nur als defekt angekauft werden kann. Zur Erklärung: am akku befindet sich ein so genannter Feuchtigkeitsindikator und wenn dieser rosa verfärbt ist, dann deutet es auf einen Wasserschaden hin.
Ich hab also mein Handy nicht kühl und trocken gelagert, den Hinweis muss ich überlesen haben.
Beim zweiten Gerät hatte ich Glück, da war kein Indikator dran.
Alle Tests zum erfolgreichen Abkauf wurden auch noch bestanden. Für beide zusammen habe sage und schreibe 5,11€ bekommen, als Gutschein des Elektromarktes versteht sich.
Einen Vorteil hat das Ganze natülich noch, ich habe wieder Platz für neuen Schrott.
Samariter Tag #02
Heute endlich mal wieder nen Tag über den es sich berichten lässt, so fürs Ego und so. Obwohl der Tag nicht so schön angefangen hat.
Also von Anfang an. Gestern hab ich mir den Wetterbericht angesehen und der hat ausgesagt, dass die Sonne zwar nicht bruzelt, aber es heut nicht mehr Regnen soll. Waren ja auch genug Tage hintereinander. Ich hab mich gefreut mein Fahrrad mal wieder zu benutzen. Der Wetterbericht heute morgen sagte auch, dass es vielleicht über den Tag vereinzelt Regen geben kann, aber jetzt wäre keiner in Sicht, nur etwas feucht.
Was etwas “feucht” bedeutet, hab ich dann bemerkt als ich klitschnass am Bahnhof angekommen bin. Also mit Fahrrad ab in die Bahn. Auf dem Weg zur Arbeit hab ich dann alle meine Regensachen angezogen und mich darauf eingestellt mein Fahrrad die letzten paar Meter zu schieben. Und wie soll es auch anders sein, am Zielbahnhof war es trocken.
Am späten Nachmittag hatte ich einen Termin bei Freunden, der Computer streikt und er könnte mal Überprüft werden. Da ich durch die halbe Stadt muss, hab ich überlegt welche Strecke ich mit Rad nehmen kann. Ein Blick aus dem Bürofenster verriet mir, dass ich mein Fahrrad mit der Bahn chauffiere. Ein Platzregen wie er im Buche steht. An der Station nahe meines Termins war es dann wieder trocken, also wieder 3m mit Rad geschafft.
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