Beruhigend schön

Normalerweise müsste der Artikel heißen: das Album solltest du hören, aber die Überschrift passt besser.

Vor ein paar Jahren hab ich über die Serie Chuck einen Titel gehört, der mich mit dem ersten Ton gefesselt hat, zumal er an der Stelle perfekt gepasst hat. Das zugehörige Album “for Emma forever ago” ist melancholisch schön.

Beim Durchstöbern der aktuellen Albumcharts in einer CD-Abteilung ist mir der Bandname aufgefallen. Ich hab gedacht die Band wäre in Deutschland nicht bekannt, bis ich in einem Forum lesen musste, dass Sie zum Soundtrack von Twilight beitragen.

Ohne Überlegung hab ich’s gekauft. Zum Glück reiht es sich an das vorhergehnde an. Einige Lieder sind zum Tanzen bei warmen Sommerregen und einige für kuschelige Herbstabende.
Am 1.11 sind Sie in meiner Stadt, fehlt nur noch jemand die mich begleitet.

Das Album heißt wie die Band: Bon Iver

Nüchtern betrachet

Der Urlaubsabend beginnt wie gewöhnlich, naja was man halt schon die letzten 10 Tage gemacht hat. Grundlage schaffen und dann hinein ins Nachtleben. Da wird zuerst das Wohnzimmer angepeilt, die Bar in der man seinen ersten Drink für den Abend holt, naja und vielleicht noch ein paar mehr. Liebingsgetränk: Jäger Bomb (Jägermeister mit Engerydrink, nur als shoot) Nach einer Runde Dart und 5-6 Jägerbombs und einem Drink aufs Haus, da es der letzte Abend ist, zieht man weiter. Unterwegs zur nächsten Bar wird man von Saisonarbeiter angeprochen, die wissen wollen wohin es gehen soll. Vorschlag ihrerseits die nächst gelegene Bar. Dort wollen wir aber nicht hin, denn der Rhytmus für die nächsten Stunden ist geplant.

Angekommen in der nächsten Bar begrüßt man uns schon mit Handschlag, Besonderheit: am Abend davor haben wir den Havana und den Jägermeister alle gemacht. Übrigens meiner Leber gehts blendend. Also haben wir ne eigene Flasche Havana mitgebracht, damit der Cuba-Libre fließen kann. Dem Barkeeper haben wir noch ne Gurke mitgebracht, um ihm den Moscow-Mew zu mixen. Nach 3 Cuba-Libre für mich und 1,5h später ist die Flasche Havana alle, die Bar ist übervoll, weswegen wir, wie in den letzten Tagen, weiter ziehen mit ausgelassener Stimmung. Die Fachanimierer für die Bars sind verschwunden da nur noch eine Handvoll Bars geöffnet bleiben dürfen.

Angekommen auf der Hauptstraße höre ich jemanden weinen. Ich schau mich um. Auf dem Boden liegt jemand, doch von dort kommt nicht das Weinen. Es kommt von der Person daneben. Wir laufen hin.
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