Stadturlaub – Brüssel #2
Donnerstag: 09.10.2008:
Mein erstes Foto habe ich aber noch in der Nacht gemacht.
Bei einem Stadtbesuch interessiert mich nicht die Touristengegend, denn in der landet man sowieso früher oder später. (Bei mir sollte das eher später werden.)
Was mich sehr beeindruckt hat sind die verschiedenen Architekturstile und immer wieder der Bruch der Idylle durch ein Hochhaus oder Bürogebäude.
Normal ist glaube ich folgendes Foto:
Die meisten Seitenstraßen sind verwinkelt und haben sehr markante Eckhäuser.
Auf der linken Seite ist, wie angesprochen, ein Hochhaus zu entdecken.
In Brüssel gibt es jede menge Parkanlagen, diese sind eher klein und nicht mit einem Tiergarten oder Central Park zu vergleichen, denn noch haben sie ihren eigenen Charm. Am U-Bahnhof Botanique, bot sich mir ein Anblick, welcher mich an Bilder aus Shanghai erinnerte.
Gegen 18 Uhr dachte ich mir dann, ich werd’ mal einchecken.
An der Rezeption des Hostels schienen sie ein wenig überfordert. Ich sagte zu welcher Gruppe ich gehörte, der Mann sah mich nur Fragend an, seine Kollegin sprach dann zu ihm, dass das Ok ist und er mir ein Zimmer von der Liste geben soll.
Immer noch etwas verdutzt, fragte er mich dann wieder, wie er mir helfen könnte. Ich würde gern einchecken, sagte ich. Er schaute sich die zu vergebenen Zimmer an und entschied dann nach gefühlten 5 Minuten mir doch mal eine Key-Card zu geben. In einem Hostel ne Key-Card zu bekommen fand ich schon sehr fortschrittlich, da ich sonst anderes gewohnt bin.
Ich geh in mein Zimmer und da liegen zwei Leute in ihren Betten. Ich frage sie auf deutsch ob sie auch zu der Gruppe gehören. Merkwürdigerweise haben sie mich nicht verstanden. Ich hab dann meine Sachen eingeschlossen und bin wieder nach unten, um auf die anderen zu warten.
Ein paar Leute habe ich dann auch angetroffen, unter anderem auch die Gruppenleiterin. Sie meinte die Zimmeraufteilung hätten die hier im Hostel verplant. Sie hatte vor knapp 9 Monaten die Plätze und Zimmeraufteilung durchgesprochen, doch leider haben die uns ganz vergessen. Zum Glück hatten sie zwar noch genügend Betten, jedoch nicht genügend Zimmer um nur Gruppenbeteiligte zusammen zu fassen.
Somit ließen sich auch die zei Leute in meinem Zimmer erklären. Nach einer kurzen Besprechnung zum Verlauf des Abends, ging ich wieder auf mein Zimmer.
Die beiden Leute waren wach und im Begriff zu gehen. Sie stellen sich mir vor, die Namen habe ich aber nicht so richtig mitbekommen. Das was ich mitbekommen habe ist, dass es zwei Marokkaner waren, die nur Französisch und einer gebrochen Englisch sprechen konnten und in Italien lebten. Internationaler gehts glaub ich nicht.
Der Abend wurde dann gemütlich in einem Italiener zum Ausklang gebracht. Gegen 22 Uhr bin ich dann Richtung Hostel und in mein Bett. Was für ein Tag.
Im nächsten Teil: Besuch im Europaparlament und Führung durch die Stadt.
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