Stadturlaub – Barcelona #1

Wenn man das Urlaub bezeichnen kann, wenn man von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten geht.
Und mit einer Frau unterwegs, kann die Sehenswürdigkeit auch ein Kaufhaus oder das nächste Schuhgeschäft sein.

Nichtsdestotrotz habe ich eine Menge gesehen und erlebt. Als Großstädter kann ich nur sagen, es ist eine Stadt in der ich mir vorstellen kann zu leben. Das kann ich nicht von vielen Städten behaupten.

Um die vielen Erlebnisse besser zu verarbeiten und um nicht ein Buch in einen Artikel zu pressen, teile ich die Geschehnisse auf.

Sonntag 07.09.2008:

Gegen 19:20 sind wir in Barcelona gelandet, da fing der erste Stress an. Um an sein Gepäck zu gelangen, muss man erstmal durch das halbe Terminal laufen, der Weg zum Gepäckband hat fast 10 Minuten gedauert. Nach weiteren 10 Minuten kamen, dann endlich auch die Koffer. Danach ging es auf die Suche nach dem Bus der uns in die Stadt bringt. Dieser ist sehr gut ausgeschildert und möchte zur Nutzung für Hin- und Rückfahrt 7€ haben.

Ticket bezahlt und ab ins Stadtzentrum. Die Fahrt war nach knapp 20 Minuten beendet am Plaça de Catalunya, von dort aus sollte unser Anschlussbus zum Hotel fahren. Da der Platz sehr groß ist und einer der Verkehrsknoten von Barcelona, gibt es dort sehr viele Abfahrtsstellen.
Nach studieren der Busfahrpläne und den Umgebungskarten, sind wir eine halbe Stunde um den Platz geirrt. Dann haben wir uns doch getraut zu fragen. Die Stelle an der unser Bus abfuhr, hätten wir so im Leben nie gefunden, zum Glück gibt es Einheimische.

Dann kam der Bus, also rein nach dem Ticket gefragt, nen 50ziger aus dem Portemonnaie gezogen. Der Busfahrer schaute uns an und meinte nur Kleingeld. Das hatten wir beide nicht. Mist, an der nächsten Station dann ausgestiegen und überlegt, was wir machen. An der Haltestelle war auch ein Metroeingang. Dort gibt es Fahrkartenautomaten. Super Sache, doch wenn man einen einzelnen Fahrschein kauft, dann akzeptiert dieses Wunderwerk der Technik nur Kleingeld, Fünfer und Zehner. Die hatten wir auch nicht parat. Also was machen? Eigentlich wollten wir uns noch nichts zu Essen holen, doch leider trieben uns die Verweigerungen unserer Zahlungsmittel in eine Fastfoodkette (nicht die mit M sonder die Andere).

Endlich hatten wir Kleingeld. Also auf den nächsten Bus gewartet und ab ins Hotel.

Das Zimmer unseres VIER-Sterne-Hotels (jaja vornehm geht die Welt zu Grunde), war nicht schlecht. Am besten hat mir das Bad gefallen. Es war Behindertengerecht und hatte eine riesige Dusche.
Doch leider sollte meine Freude über das Bad nicht lange währen.

Fortsetzung folgt …

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