Werkstatt von nebenan

Mein Praktikumsbetreuer hat vor ein paar Wochen sein Auto in die Werkstatt seines Vertrauens gebracht um seine Bremsen überprüfen und ggf. erneuern zu lassen.
Nach einem Rückruf der Werkstatt hätte noch mehr gemacht werden können, doch das wollte mein Kollege nicht.

Vorgestern ist sein Auto “verreckt”. Diagnose vom gelben Engel: Benzinpumpe. Also hat er sein Auto zu seiner Werkstatt abschleppen lassen zur Überprüfung.
Gesagt getan, das Auto wurde auf die Hebebühne gehoben, der Tank ausgebaut und angerufen was der Spaß einer neuen Benzinpumpe kostet und ein neuer Tank, da der mehr Benzin verlor als ein Tropfender Wasserhahn.

Da er nach den Bremsen nichts mehr machen lassen wollte, blies er die Sache ab.
Am Abend ist er dann zur Werkstatt um den Wagen abzuholen oder besser gesagt um den Aufwand zu bezahlen.
Er: Hier haben sie meine EC-Karte, da ich kein Bargeld bei habe um den Aufwand zu bezahlen.
Werkstatt: Sie brauchen nicht bezahlen!
E: Warum nicht, Sie haben das Auto aufgebockt, den Tank aus und wieder eingebaut.
W: Das nennen wir Service, wir möchten Gern unsere Kunden zufrieden stellen.
E: Darf ich denn wenigstens Trinkgeld geben?
W: Ja das ist in Ordnung.

Das nenne ich FAIR und Dienstleistung/Service. Das es so etwas gibt, ist schon toll.
Ich fühle mich auch immer schlecht, wenn ich zwar den Fehler erkannt habe, aber nicht beheben kann/konnte. Da würde ich auch gern auf Trinkgeld verzichten.(Trotz Anfahrt und verschwendeter Zeit)

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